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Jakob Buchinger
Winzerhof Buchinger

Mauternbach 25
3512 Mautern |
+43 (0) 676 951 64 25   

Jakob Buchinger schlägt Brücken. Zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, zwischen dem Weinbau und der Landwirtschaft, zwischen den jüngsten Familienmitgliedern und den ältesten - tagtäglich laufen sich auf seinem Weingut in Mautern vier Generationen über den Weg und profitieren voneinander: Erfahrungen werden ausgetauscht, Wissen wird weitergegeben und zwar nicht nur dann, wenn es um die Weingärten der Familie geht. In dem Konzept, das Jakob seit einigen Jahren verfolgt, ist es vor allem der Aspekt der Ganzheitlichkeit, der sukzessive forciert wurde und wird. Man bäckt Brot, zieht Erdäpfel und stellt Fleisch und Schmalz selbst her. Die Früchte der Marillenbäume werden destilliert, eingeweckt oder zu Marmeladen verarbeitet.
Oberste Priorität im kulinarischen Universum der Buchingers hat allerdings der Wein, allem voran die Federspiele. Die gibt es gleich in vier Varianten, wobei man vom Muskat Ottonel über den Riesling, Roten und Grünen Veltliner ein erstaunliches Spektrum an Aromen abdeckt. Kräftiger, würziger und komplexer geht es bei den Smaragden zur Sache, deren Wucht und Opulenz stets durch Frische und Lebendigkeit gepuffert wird.

In den Weingärten fokussiert sich Jakob seit einiger Zeit auf eine immer nachhaltigere Bewirtschaftung und setzt auf intensive Begrünung. Wobei auch hier der Intention der Ganzheitlichkeit gefolgt wird. So liefern Bienenstöcke innerhalb der Weingärten nicht nur Honig, sondern fördern durch ihre Präsenz auch die Biodiversität und vertreiben durch ihr fortwährendes Summen auch potenzielle Schädlinge. Gezielte Beobachtung und ein eminentes Verständnis für die natürlichen Begebenheiten sind folglich die Grundvoraussetzungen für Jakobs Herangehensweisen. Und weil er immer mehr Verständnis für seine Umgebung, seine Böden, das Klein – und Mikroklima entwickelt, möchte er in Zukunft auch zunehmend Einzellagen vinifizieren.
Auch wenn die Lagen rund um Mautern nicht die Reputation der Wachauer Rieden vom anderen Donauufer haben, steckt doch eine Menge Potenzial in ihnen. Genug jedenfalls, um elegante, kompakte, fruchtbetonte, und, das ist ihm wichtig, bekömmliche Weine zu keltern. Dafür hat er auch im Keller die Schrauben angezogen: immer öfter vergärt er seine Weine spontan und versucht auf neuen interventionsfreien Wegen immer mehr Authentizität in die Flasche zu kriegen.
Federspiele & Co. kann man entweder in dem mehrmals im Jahr stattfindenden Heurigen mit all den anderen Spezereien der Buchingers probieren oder aber – sollte gerade nicht ausgesteckt sein – einfach an den Ab-Hof Tagen in deren Verkostungsstube kosten.





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